31 Mai 2016

Beziehungen, für die es sich zu kämpfen lohnt

„Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.“ (Bert Brecht)

Jeder von uns hat ganz unterschiedliche Beziehungen im Leben: Mutti, Geschwister, Kollegen & Lernverbündete, Nachbarn und Mitchristen.
Beziehungen sind für uns unglaublich wichtig. Nicht selten entscheiden sie darüber, ob wir unser Leben lieben oder davor fliehen wollen.


Und obwohl gute Beziehungen für alle wichtig sind und sich jeder nach guten Beziehungen sehnt, scheitern wir doch oft. Je älter ich werde, umso öfter stellen ich fest, wo ich es verpasst habe, in meine wichtigen Beziehungen zu investieren.


Wir möchten diesen Monat als Gemeinde investieren - in die wichtigen Beziehungen. Damit wollen wir besonders einige Beziehungen unterstützen, die in unserer Gesellschaft oft nicht besonders viel Rückenwind erhalten. 


Und wir wollen dich ermutigen und dir Hilfen geben, dass du nicht einfach das Leben passieren lässt sondern dich einsetzt für die Beziehungen, die für dein Leben wichtig sind.


Die einzelnen Themen:
29.05.2016    Freundschaft mit Gott
05.06.2016    Langstreckenfreunde (mit Taufen an der Dahme)
12.06.2016    eine gesunde Ehe
19.06.2016    Nachbarschaft 

26.06.2016    Die Liebe meines Lebens?
10.07.2016    Eine außergewöhnliche Familie





Du hast den Auftakt verpasst oder möchtest es nochmal nachhören? Kein Problem. Genau dafür gibt es unseren Podcast. Klick HIER.

29 Dezember 2015

Weil ich dich liebe - ein persönlicher Blick auf Weihnachten

Weihnachten, ich liebe Dich! 
Das muss ich Dir endlich einmal schreiben. 

Und seit wir in Berlin leben ist diese Liebe noch tiefer geworden.
Ich liebe Dich für Deine kreativen und überfüllten Gottesdienste.
Ich liebe Dich für die leuchtenden Kinderaugen, die Du weckst.
Ich liebe Dich für die gemütlich-tiefsinnigen Gespräche unter Deinem Weihnachtsbaum.
Ich liebe Dich für die Geschenke und den Ursprung deines Geschenkes.
Ich liebe Dich für das "Wunder Jesus".

Und 2015 hast Du uns gleich so viel mehr mitgebracht und beschert:

Unseren Weihnachtsgottesdienst:

Dieser mit mehr als 250 Menschen überfüllter Weihnachtssaal. 
Mit Bewohnern aus Berlin, Afghanistan, Spanien, Syrien, Südkorea, Palästina, China, Minnesota, Südbaden,...
Mit Christen, Atheisten, Muslimen, Agnostikern, Buddhisten,...
Mit Menschen und ihrer Sehnsucht nach Frieden.
Weihnachten, ich liebe Dich für Deinen Frieden.

Dieser fröhliche Mix. 
Weihnachtsmusik, kleinen Engeln und großzügigen Gesten. 
Fleißige Helferhände, Übersetzer und Künstler. 
Mitmacher, Beobachter und Genieser.
Weihnachten, ich liebe Dich für deine Freude.


Unsere Weihnachtsessen.

Ok, an dieser Stelle braucht es einen Stilwechsel:
Das war der Knaller: Knapp 30 Gäste aus 6 Nationen und 3 verschiedenen Religionen. Alle in unserem Wohnzimmer. Das war ein besonderses Geschenk. 
Sätze wie "Ja, der Speck ist vom 'bösen Tier'^^." und "och, wir essen da schon mal 1-2 Stunden lang" waren genauso dabei wie lautstark geschmetterte Weihnachtslieder und ein paar Runden kulturübergreifendes "FruitNinja". 

Und wieder entdecke ich: Wo Menschen sich wohlwollend und neugierig begegnen, lassen sich Kulturunterschiede leicht überbrücken. Sie machen das ganze sogar unterhaltsam. 

Wie gesagt: 
Weihnachten, ich liebe Dich! Und wenn es Dich nicht gäbe, müsste man Dich glatt erfinden. Danke, Jesus!

27 Mai 2015

Gebet verleiht Flügel

Warum wird es manchmal erhört und manchmal passiert nichts? Ist beten überhaupt mehr als ein „frommes Selbstgespräch“? Warum sollte ausgerechnet dein Gebet einen Unterschied machen und wie kühn darf man beten?

 
Vor einiger Zeit bin ich über die Erzählung von "Honi dem Kreiszieher" gestoßen. Mark Batterson nimmt sie als Anlass, in seinem Buch "Kreiszieher" darüber nachzudenken, was wäre, wenn Christen anfangen kühn zu beten.



 Wir selbst (mit unserer Gemeinde, aber auch privat) stehen immer wieder an dem Punkt, dass es ein "großes Eingreifen Gottes" braucht. Deshalb werden wir uns in den nächsten Wochen mit der ganzen JKB in ein Abenteuer stürzen: 
"Beten heißt Fliegen" - diese Serie nimmt uns mit in die Vielfalt von Gebet. Sei doch dabei und entdecke in den nächsten Sonntagen mit uns die göttliche Kraft hinter dem Gebet.
Du kannst nicht live dabei sein? Schade. Aber einen kleinen Trost haben wir für dich. HIER kannst du zumindest die Predigten nachhören. 
Und wie immer, wenn es ums Gebet geht, gilt:
ES GIBT NICHTS GUTES, AUSSER MAN TUT ES.

12 November 2014

Mauerfall - das Wunder für Ungläubige

Vorgestern bin ich mit Freunden am ehemaligen Mauerverlauf gewesen um die "Lichtgrenze" zu bewundern: Die Hälfte "Ossis", die Hälfte "Wessis" - ok, wir waren alle noch lange nicht erwachsen, als das alles passiert ist.
Aber es bewegt mich trotzdem immer wieder:

Wer nie so eingesperrt gelebt hat, wie die Freundin, die direkt an der Ostseite der Berliner Mauer aufwuchs, die als Kind von Bekannten versteckt wurde, weil ihre Mutter "mitgenommen" wurde,
wer nie den Abschied am Tränenpalast erlebt hat und die Sehnsucht nach der "Treppe auf der anderen Seite" gefühlt hat,
der kann auch nie ganz nachempfinden, was es bedeutet hat, nach dem Mauerfall auf "die andere Seite" zu gehen und zu denken "wow, ich kann auf einmal in Farbe sehen" (so hat die Freundin es beschrieben),
der kann vielleicht auch nur schwer nachvollziehen, wie kostbar Freiheit ist. Wer einmal unfrei gelebt hat, weiß die Freiheit erst richtig zu schätzen. 

Mir fällt ein Satz von Paulus ein: "Ihr seid zur Freiheit berufen. Doch gebraucht eure Freiheit (...) um in Liebe einander zu dienen." (Galater 5,13; die Bibel) 

Für mich war es bewegend an dieser immaginären Mauer aus Leuchtballons zu stehen und von jemandem, der kein Christ ist zu hören: "Ich glaube an Wunder. Ich habe den Fall der Mauer erlebt, ich muss an Wunder glauben."

Ich glaube weiter an Wunder und glaube an Freiheit und bin gespannt, was wir tun können, um diesen beiden Dingen mehr Platz zu verschaffen. In unseren Gemeinden. In unserer Stadt.

10 September 2014

7.-9. November in Berlin für DICH


Die JKB Konferenz ist für uns persönlich eines der ganz großen Highlights im Jahr 2014 und wird ein richtig großes Ding:

Wir lieben es, wenn Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Geschichte zusammen kommen, um Gott groß zu machen und Gemeinschaft zu erleben. Mit diesem Großtreffen gehen wir einen neuen Weg um genau das zu leben.

Das Motto der unserer Konferenz lautet: Großstadtliebe! Wir wünschen uns, dass Gott uns und alle Teilnehmer an diesen 3 Tagen auf eine ganz neue Art mit seiner unbegrenzten Liebe berühren und verändern darf - und zwar nicht nur die Leute aus unserer Gemeinde, sondern jeden, der sich danach sehnt - egal wo er lebt oder wer er ist.


Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit für dich und einige Freunde bei einem Trip nach Berlin unsere Arbeit noch besser kennen zu lernen? Wir würden uns MEGA freuen.

Für weitere Infos einfach Konferenz oder gleich online ANMELDEN.

18 Juni 2014

zu Hause


Während die WM immer mehr Fahrt aufnimmt gibt es bei Berlins Kult-Verein Union Berlin wieder mal etwas Besonderes: DAS WM-Wohnzimmer: Wer eine Parzelle auf dem Rasen beantragt hatte, konnte seine Couch bringen und hat nun einen Edel-Platz im größten WM-Wohnzimmer. Wir haben als JKB auch eine Couch dort und ich muss sagen: Leider g...!

Parallel dazu startet unsere neue Predigtreihe: 

  
»Was erwartet uns im Himmel? Wie beeinflusst das unser Bild von Kirche, damit sie jedem in unserem Kiez und unserer Stadt hilft, sich auf eine neue Entdeckungsreise mit dem lebendigen Gott zu begeben? Sei gespannt auf die nächsten Sonntage in der JKB Treptow, in denen wir gemeinsam Gottes Zuhause betrachten und neu entdecken, was das schon jetzt mit uns zu tun hat: Zuhause ist...«